Kap der Guten Hoffnung Das sagenumwobene Kliff
Eine der schönsten Küstenstraßen der Welt führt an der rauen Küste des Atlantiks entlang bis zum Kap der Guten Hoffnung. Dort, am Zusammenfluss von Indischem Ozean und Atlantik, ist die ungebändigte Kraft der Winde und des Wassers hautnah spürbar und greifbar.

Kap der Stürme' nannte es einst Bartolomeus Diaz im Jahre 1488, als er auf der Suche nach einem Seeweg nach Asien in einen Sturm geriet und das Kap als erster Europäer entdeckte.
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Die Legende um den 'Fliegenden Holländer' hat ebenfalls ihren Ursprung am Kap der Guten Hoffnung. Der Holländer Hendrik van der Decken, Kapitän des Schiffes 'Flying Dutchman', wollte 1680 das Kap umrunden, verschwand jedoch spurlos in der stürmischen See. Als Warnung für andere Seefahrer tauchte das Schiff immer wieder fliegend und mit zerstörten Segeln im Nebel auf.

Tosende Brandung am Kliff am Kap der guten Hoffnung
Hoffnungsvoll müssen selbst heute noch die Kapitäne hochtechnisierter Schiffe mit ihren präzisen Navigationsgeräten Kurs auf das Kap nehmen und mit einem stillen Stoßgebet das gefürchtete Kliff umrunden. Zahlreiche Schiffswracks an den Ufern, das letzte stammt aus dem Jahre 1972, sind auch heute noch stumme Zeugen.
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